EuGH: Kein Muster-Widerrufsformular in der Printwerbung

Muss die Musterwiderrufsbelehrung in einen kleinen Printflyer? Ein Rechtsstreit, den die Wettbewerbszentrale gegen einen Versandhändler führt, landete vor dem EuGH. Der EuGH hat entschieden, dass eine Ausnahme von den Informationspflichten auch bei Printwerbung bestehen kann. Bei dem Umfang der Widerrufsbelehrung gibt es dagegen keine guten Nachrichten. mehr lesen

Webinare 2019 von HÄRTING und bevh

Auch im 1. Halbjahr 2019 bieten HÄRTING Rechtsanwälte gemeinsam Webinare für die E-Commerce-Branche an. Die Webinare richten sich an Marketingverantwortliche, E-Commerce-Spezialisten und Kollegen aus den Rechtsabteilungen und sind für diese kostenfrei. Hier finden Sie alle Termine. mehr lesen

Arbeitnehmerdatenschutz in der Online-Marketing-Branche

Der Schutz von Beschäftigtendaten hat nicht erst seit Wirksamwerden der DSGVO an Bedeutung weiter zugenommen. In der Praxis besteht aber viel Unsicherheit. Meine auf das Arbeitnehmerdatenschutzrecht spezialisierte Kollegin Katharina Wölk veröffentlicht immer wieder neue Beiträge aus der Praxis, die auch für die Marketingbranche sehr interessant sein dürften. mehr lesen

Ist jetzt alles Joint Control?

Eine zunächst weitgehend unbeachtete aber ganz wesentliche Änderung für die Online-Marketing-Branche, die sich aus der DSGVO ergab, ist die deutlich stärkere Bedeutung der gemeinsamen Verantwortlichkeit verschiedener Unternehmen für personenbezogene Daten. Viele Verträge sind nun nicht mehr Auftragsverarbeitung sondern Joint Control. mehr lesen

Verpackungsgesetz: Änderungsbedarf für die Online-Branche

Das neue Verpackungsgesetz, das zum 1.1.2019 in Kraft trat, ist für alle Online-Händler wichtig. Der HÄRTING polish desk hat ein Paper zusammengestellt, das über die konkreten Auswirkungen informiert. Dabei wird speziel auf die sich ergebenden Pflichten und Konsequenzen etwaiger Verstöße eingegangen. Hier können Sie sich das Paper zum Verpackungsgesetz herunterladen. Bei Fragen können Sie sich gern an meinen Kollegen Andrzej Bielajew wenden.  

VGH Bayern: Custom Audience ist ohne Einwilligung datenschutzwidrig

Noch immer nutzen viele Unternehmen Custom Audiences bei sozialen Netzwerken, um Werbung zielgenau nur an solche Personen auszuliefern, mit dem sie zuvor in Kontakt standen. Zu diesem Zweck werden E-Mail-Adressen – in verschlüsselter Form – bei den Netzwerken zum Abgleich hochgeladen. Der Verwaltungsgerichtshof Bayern hat nun entschieden, dass diese Praxis datenschutzwidrig ist. mehr lesen

Gericht: Bloße Interessenten sind noch keine Bestandskunden

Die strengen Anforderungen an eine zulässige Bestandskundenwerbung gemäß § 7 Abs. 3 UWG werden in der Praxis immer wieder übersehen. So verlangt die Norm, dass der Empfänger einer Werbe-E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Werbung auch tatsächlich Kunde des werbenden Unternehmens sein muss. Es reicht nicht aus, dass der „Kunde“ zwar Informationen über das Angebot des Werbenden eingeholt hat, aber sich dann doch nicht für das Angebot entschieden hat. mehr lesen

Neue Orientierungshilfe der Aufsichtsbehörden zur Direktwerbung – Was nun?

Die Datenschutzgrundverordnung hat in den letzten Monaten für viel Wirbel gesorgt, auch unter E-Mail-Marketern. Dabei sind die tatsächlichen Auswirkungen der DSGVO geringer, als vielfach kolportiert. Die deutsche Datenschutzkonferenz (DSK), der Zusammenschluss der deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden, hat nun eine neue Orientierungshilfe herausgeben, mit man sich als Online-Marketing-Experte befassen sollte. mehr lesen

BGH: Feedbackumfragen dürfen nicht mit dem Rechnungsversand verbunden werden

Nach einigen Entscheidungen der Instanzgerichte zur Unzulässigkeit von Feedbackumfragen und seinem Urteil zur Werbung in Autorespondern hat der Bundesgerichtshof (BGH) sich nun zur Zulässigkeit von Feedbackumfragen in Transaktions-E-Mails geäußert. Das Ergebnis dürfte für viele Online-Händler erneut unerfreulich sein. Der BGH hat die Chance zu einer interessengerechten Abwägung leider nicht genutzt. Als einzigen Ausweg wird die Bestandskundenwerbung nach § 7 Abs. 3 UWG vorgegeben, mit all ihren Einschränkungen. mehr lesen

Auskunftsansprüche von Kunden – Was ist zu tun?

Zu den lästigeren Folgen der DSGVO zählt aus Sicht von Online-Shops die Geltendmachung von Auskunftsansprüchen durch Kunden. Wie prognostiziert hat seit Wirksamwerden der Datenschutzgrundverordnung die Zahl der Auskunftsersuchen, die Unternehmen erreichen, deutlich zugenommen. Auch uns erreichen daher nahezu täglich Fragen von Unternehmen, wie sie damit im Allgemeinen aber auch in Spezialfällen umgehen sollen. Hier gibt es die häufigsten Fragen aus der Praxis: mehr lesen